Freiwillige Feuerwehr Kemmern
Freiwillige Feuerwehr Kemmern

Vereinsnachrichten

Jahreshauptversammlung 2018

 

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in der Brauerei Wagner begrüßte der zweite Vorstand Volker Pflaum die beiden Bürgermeister Rüdiger Gerst und Hans-Dieter Ruß, die anwesenden Gemeinderäte und das Ehrenmitglied Georg Wagner. Im Totengedenken wurde der beiden, im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Richard Brand und dem ehemaligen Pfarrer Hannjürg Neundorfer gedacht. Schriftführer Hans-Dieter Ruß verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Erster Vorstand Max Eichhorn gab in seinem Rechenschaftsbericht einen Rückblick auf die drei Verwaltungsratsitzungen und die Vereinsveranstaltungen, wie Brandschutztag und Kameradschaftsabend.

Einen großen Stellenwert nahm das 1000-jährige Jubiläum der Gemeinde ein. So beteiligte man sich neben dem Festwochenende mit dem Schirmherrn Markus Söder und dem großen Festzug auch am Apfelmarkt, dem Lichterfest mit dem Motiv eines Feuerwehrautos auf zwei mal zwei Metern und dem zweitägigen Weihnachtsmarkt. Genau wie 2017 wird auch die Feuerwehr auch 2018 an den üblichen kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen teilnehmen. Sein besonderer Blick lenkte er auf den Brandschutztag am 9. September 2018, an dem das neue Feuerwehrhaus eingeweiht werden soll. Durch den Verein werden auch Investitionen im Feuerwehrhaus vorgenommen. So sind es die Küche, die Audiotechnik und die Bestuhlung der beiden Unterrichtsräume für die Aktiven und die Jugend, die vom Verein finanziert werden.

Bernhard Gries gab den Bericht des ersten Kommandanten vom 01.01. bis 31.12.2017. 47 Kameraden, davon drei Frauen, sowie fünf Mitglieder der Jugendgruppe gehören zur Wehr. Erfreulich sei der Übertritt von Eileen Schwank zu den Aktiven und der Neueintritt von Peter Wittmann, Sebastian Ott und Stefan Thiem. Ihm gegenüber steht ein Übertritt zur Feuerwehr Hallstadt und die Freistellung von Kamerad Hans-Dieter Ruß nach über 42 Jahren. 2017 waren 50 Einsätze zu verzeichnen, davon 27 THL- und fünf Brandeinsätze, zwei Sicherheitswachen und 16 sonstige Tätigkeiten. 710 Feuerwehrleute waren dabei im Einsatz um, wie zum Beispiel zwei Tote zu bergen oder 23 Keller von Wasser zu befreien. Bernhard Gries schilderte, wie dramatisch oft die Einsätze sind und wie sie im Gedächtnis eines Jeden hängenbleiben. Eine Marathonaufgabe war auch die Verkehrsreglung am Kemmerner Apfelmarkt, zu dem gleichzeitig noch zwei Einsätze kamen. Auf dem Dienstplan der Aktiven standen außerdem noch 23 Übungen, wie THL, Gerätekunde, Türöffnung, Wasserförderung, Motorsägenführer-Lehrgang oder Atemschutzübung im Brandschutzcontainer. Dazu kam noch eine Alarmübung: Waldbrand beim Tempel am Kreuzberg bei Hallstadt. Mathias Panzer absolvierte erfolgreich den Gerätewart und Christian Keller den Zugführer-Lehrgang. 2017 erhielt die Wehr auch eine Löschlanze, einen neuen Türöffnungssatz und ein digitales Mobilfunktelefon mit Internetfähigkeit um stets auf dem neusten Stand zu sein. Der Kommandant gab mittels Bildern einen Einblick auf den Baufortschritt des neuen FW-Hauses. Fenster, Türen und Tore sind eingebaut, die Heizung ist fertig, Elektrik und Putzerarbeiten laufen in vollem Gang und Lüftungsanlage und Schlauchpflege sind auf den Weg gebracht.

Ein Thema, das zurzeit den Feuerwehrleuten überall zu schaffen macht, ist der fehlende Respekt, dass Kameraden bei den Einsätzen ignoriert, angepöbelt und behindert werden. Sie werden auch hier auf dem Land beschimpft und beleidigt, obwohl sie nur helfen. Hierzu verlas er einen anonymen Brief eines Berufsfeuerwehrmannes in einer Fachzeitschrift, der unter die Haut ging. In ihm wird geschildert, mit welchen Erlebnissen und grausamen Bildern ein Feuerwehrmann leben muss, wie er seine Gesundheit und sein Leben für andere aufs Spiel setzt.

Die Errichtung einer Kindergruppe ab sechs Jahren bei der Feuerwehr, um auch in Zukunft einsatzfähig zu bleiben, ist ein weiteres Thema der nächsten Jahre. Er dankte allen Aktiven, dem Verein und der Gemeinde für die stetige Unterstützung.

Für die Jugendfeuerwehr gab Christian Derra seinen Bericht. Die drei Neuzugänge Elias May, Simon Henkel und Nick Schwinn ergänzen die Gruppe. 24 Übungen, die Übergabe eines selbstgebauten Sandkastens an den Asylbewerber und das 1000-jährige Jubiläum der Gemeinde gehörten zum Programm. Beteiligt war man auch am Ferienprogramm mit einem Erste-Hilfe-Kurs und dem Besuch der Ständigen Wache Bamberg. Als kleines Dankeschön unternahm man einem Ausflug zum Klettergarten und Schwimmbad nach Pottenstein. Die Werbung neuer Jugendlicher und der Aufbau einer Kindergruppe sind die Ziele in den nächsten Jahren.

Kassenwart Helmut Ortlauf berichtete über 170 Mitglieder zum Jahreswechsel und stellte die Einnahmen und Ausgaben gegenüber. Er konnte über eine erfreuliche Entwicklung der Kasse berichten, die vom Revisor Bernhard Dorsch mit einer ordnungsgemäßen Kassenführung bestätigt wurde.

Ein Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. So erhielten Robert Hauck, ehemaliger Fahnenträger, und Adam Schütz, langjähriger „Kaffee-Organisator“ bei Festen, für 50 Jahre die goldene Ehrennadel mit Urkunde und einen Bierkrug durch Vorstand Max Eichhorn und Bürgermeister Rüdiger Gerst. Willi Molitor, ein ehemaliger Maschinist und Oberfeuerwehrmann, wurde für 70 Jahre Treue zum Verein geehrt.

Für die Gemeinde überbrachte Bürgermeister Rüdiger Gerst die Grußworte. Bei den vielen Aufgaben sind die Technischen Hilfeleistungen in der Überzahl und die Katastropheneinsätze steigen. Die Großveranstaltungen der 1000-Jahrfeier im letzten Jahr wären ohne den Einsatz der Feuerwehr nicht möglich gewesen. Eine sorgfältige Planung machten einen reibungslosen Ablauf möglich. Der Festzug wurde durch die Teilnahme mit den Feuerwehrleuten in alten Uniformen, dem alten Spritzenanhänger und den Paten- und Nachbarvereinen aufgewertet. Die ständige Ergänzung der Ausrüstung und die Anschaffung der neuesten Geräte sei der richtige Weg, um die Feuerwehr schlagkräftig zu erhalten. Die Feuerwehrleute setzen bei den Einsätzen immer Gesundheit und Leben aufs Spiel, die psychischen Belastungen können sehr hoch sein und dafür haben sie auch den Anspruch auf einen guten Schutz im Einsatz. Die Blaulichtalamierung bietet die erste Information für die Einsätze. Rüdiger Gerst zeigte großen Respekt vor den Leistungen der Feuerwehr. Der Bau des neuen Feuerwehrhauses macht große Fortschritte. So wurden bereits 1,2 Millionen Euro ausgegeben, der Bau liegt im Zeitplan und der Einweihung am Brandschutztag steht aus heutiger Sicht nichts im Wege. Auch hier haben sich die Verantwortlichen der Feuerwehr, sei es bei den Planungen oder der Teilnahme am Shurfix immer beteiligt. Er dankte dem Verein für seine finanzielle Beteiligung am Feuerwehrhaus, den Führungskräften für die Ausbildung, den Aktiven und allen Helfern in der Feuerwehr.

Jahreshauptversammlung 2017

 

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der zweite Vorsitzende Volker Pflaum neben den beiden Bürgermeistern Rüdiger Gerst und Hans-Dieter Ruß auch die Gemeinderäte und das Ehrenmitglied Georg Wagner. In einem Totengedenken gedachte man mit einer kurzen Laudatio dem im letzten Jahr verstorbenen Ehrenvorstand Karl Dinkel. 26 Jahre leitete er als 1. Kommandant die Aktiven der Feuerwehr und 33 Jahre als 1. Vorstand den Feuerwehrverein. In seiner Amtszeit wurden das Feuerwehrhaus gebaut, Feuerwehrautos angeschafft und die Jugendfeuerwehr gegründet. Zahlreiche Auszeichnungen hat er in dieser Zeit erfahren.

Schriftführer Hans-Dieter Ruß verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung, bevor Erster Vorstand Max Eichhorn seinen Rechenschaftsbericht abgab.

Von den vielen Veranstaltungen 2016 hob er besonders den Florianstag, den Brandschutztag und den Kameradschaftsabend hervor. Er dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern vom Verein, den Aktiven und der Jugendfeuerwehr die es möglich machen, solche Feste zu feiern. Das kommende Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der 1000-Jahrfeier der Gemeinde, bei dem auch die Feuerwehr gefordert ist. So kommen zu den traditionellen Festen auch das Festwochenende mit dem Festzug und die vielen Veranstaltungen an denen man auf die Unterstützung der Feuerwehr angewiesen ist. Max Eichhorn dankte dem Verwaltungsrat für die gute Zusammenarbeit und der Gemeinde für die großzügige Unterstützung.

Erster Kommandant Bernhard Gries legte den Bericht der Aktiven für das Jahr 2016 vor und veranschaulichte diesen mit Bilder und Graphiken auf der Leinwand. Bei den 45 aktiven Feuerwehrleuten leisten auch 4 Frauen den Feuerwehrdienst. Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurde Jürgen Keller. Von der Jugendgruppe konnten 6 Jugendliche, die das 18. Lebensjahr erreichten in den aktiven Dienst überführt werden. Jakob Fräbel, Oliver Göller, Julian Jäger, Martin Lindemann, Christian Lückemeier und Sebastian Schneider wurden mit Handschlag bei den Aktiven aufgenommen. 27 Einsätze, vier mehr wie 2015 wurden 2016 verzeichnet, die sich in 12 Technische Hilfeleistungen, 6 Brandeinsätze und 9 Sicherheitswachen aufteilen. Zu den vielen Anschaffungen 2016 zählten die restliche Auswechslung der Schutzausrüstung, die Ersatzbeschaffung des Lufthebersatzes mit Hebekissen, zwei zusätzliche Chemikalien-Schutzanzüge und 2 Turbo Twist Strahlrohre. An 26 Übungen wurden die unterschiedlichsten Themen abgearbeitet, von der Tiefenrettung über die Selbstrettung bis hin zu Wohnungsöffnungen. Auch gemeinsame Übungen mit der Hallstadter Wehr bei Brandmeldeanlagen und eine Wärmegewöhnungsübung in Baunach förderten das Grundwissen.

Bernhard Gries dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz, den Besuch der Übungen und der Gemeinde für die Unterstützung und die stete Bereitschaft der Bezuschussung.

Als großes Projekt erwähnte er das neue Feuerwehrhaus, das 2017 begonnen werden soll.

Für die Jugendfeuerwehr gab Christian Derra seinen Rechenschaftsbericht ab. Durch den Übertritt von 6 Jugendliche in den aktiven Dienst schrumpfte seine Truppe, da kein Nachwuchs zu verzeichnen war. Es wird 2017 ein großes Ziel sein, wieder Nachwuchs zu gewinnen. Zu der Prüfung der Jugendflamme 3 zählt neben den feuerwehrtechnischen Aufgaben auch eine soziale Arbeit. So schaffte man für die Kinder der Asylsuchenden einen Sandkasten, zusammen mit dem örtlichen Bauhof, unter der Leitung von Balthasar Lange. Neben den vielen Unterrichten, Übungen, Teilnahmen an Wettkämpfen und Prüfungen, waren auch das Ferienprogramm „Nachmittag bei der Feuerwehr“ und das Zeltlager ein Höhepunkt im abgelaufenen Jahr.

Positives konnte der Kassenwart Helmut Ortlauf berichten. Durch die vielen Veranstaltungen wurde ein leichter Überschuss erwirtschaftet, was der Feuerwehr durch Anschaffungen von Geräten zu Gute kommt. Kassenrevisor Bernhard Dorsch bestätigte eine ordnungsgemäße Kassenführung.

Für 70 Jahre Zugehörigkeit zum Verein wurden die beiden Mitglieder Baptist Bauer und Michael Gick durch den Vorstand und den Kommandanten geehrt und ihnen ein Präsent überreicht.

Erster Bürgermeister Rüdiger Gerst teilte sein Grußwort in zwei Teile. So sprach er allen Aktiven, den Führungskräften, Ausbilder, Fachkräften und der Vorstandschaft den Dank der Gemeinde aus. Gemeinde und Feuerwehr gehören eng zusammen. Die öffentliche Sicherheit ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Dem Jugendleiter Christian Derra dankte er für die 6 Jugendlichen, die er mit seiner Ausbildung direkt in den aktiven Dienst führte. Der zweite Teil seiner Rede war die Vorstellung und das Konzept des neuen Feuerwehrhauses. Drei Stellplätze, ein Waschplatz, Schlauchwaschanlage, Halbturm für Schlauchtrocknung und Übungen, Schulungs- und Jugendraum, Werkstatt und Umkleiden für Männer und Frauen sind im Feuerwehrhaus geplant. Sehr viele Aufgaben seien zu bewältigen, bis es zur Bauausführung kommt. In den Jahren 2014 und 15 erfolgten Standortsuche, erstellen der Vorentwürfe mit Auswahl des Ingenieurbüros, wo man sich für das Büro Rösch, Hanisch, Schubert aus Würzburg entschied, Vorgespräche bei Regierung und Landratsamt und stellen von Zuwendungsanträgen. 2016 folgten Feinabstimmung, Eingabeplanung und die Festlegung eines Lärmschutzdammes. Zurzeit laufen die Ausschreibungen und der Baubeginn ist auf Mitte Mai 2017 geplant. Ende des Jahres soll der Rohbau fertig sein und im Jahr 2018 ist nach dem Innenausbau ab Januar und der Außenanlage ab März mit der Fertigstellung zu rechnen. Rüdiger Gerst dankte dabei den beiden Kommandanten, die mit sehr großen Engagement sich bei den Planungen mit ihrem Fachwissen einbrachten. Mit Schnitzel und Salaten bedankte sich der Bürgermeister bei der Feuerwehr.

 

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kemmern begrüßte 2. Vorstand Volker Pflaum die beiden Bürgermeister, die beiden Ehrenmitglieder Karl Dinkel und Georg Wagner und den Kreisbrandmeister KBM Andreas Schnapp aus Ebing.

Mit einem Totengedenken wurde an die, in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder Elmar Dorsch, Georg Eichhorn und Michael Nehr gedacht.

 

Über das abgelaufene Jahr beim Feuerwehrverein mit den 4 Verwaltungsrat -Sitzungen berichtete der 1. Vorstand Max Eichhorn. Erfreulich ist der neue Mitgliederstand von 172 gegenüber 166 vor einem Jahr. Zu den Höhepunkten 2014 zählten der Brandschutztag und der Kameradschaftsabend. Mit dem Florianstag und der Radtour zum 1. Mai beginnen die zahlreichen Veranstaltungen 2015. Max Eichhorn dankte allen Helfern bei den Veranstaltungen, sowie der Gemeinde für deren Unterstützung.

 

1. Kommandant Bernhard Gries brachte den Bericht der Feuerwehr und konnte mit Stolz auf 54 Aktive, davon 18 Jugendliche verweisen. So konnten Michael Schmitt, Simon Lieb, Lea Altenbach, Nina Heidenreich und Eileen Schwank bei den Aktiven aufgenommen werden. Zu 20 Einsätzen, aufgeteilt in 10 Technische Hilfeleistungen, 4 Brandeinsätze, 4 Sicherheitswachen und 2 sonstige Einsätze wurde die Feuerwehr gerufen. Der Großbrand in der Schreinerei in Reckendorf war dabei die größte Herausforderung. Hierbei stellte sich heraus, dass die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit den anderen Feuerwehren hervorragend funktionierten. 2014 wurden die persönlichen Schutzausrüstungen ergänzt und zur Abdichtung von Straßensinkkästen gegen auslaufenden Treib- oder Schadstoff ein weiteres „Gullyei" angeschafft. Bei 24 Übungen, dazu eine überörtliche Alarmübung in Breitengüßbach wurden die FW-Leute geschult. Eine Ausbildung zum Gerätewart konnte Martin Fuchs in Würzburg erfolgreich abschließen. Bernhard Gries stellte nochmals heraus, dass alle Geräte der Feuerwehr voll einsatzfähig sind, vom Fahrzeug bis zum Atemschutzgerät, genauso wie vom Notfallrucksack bis zum Defibrilator. Wir sind ausgebildet und können Menschen retten und das rund um die Uhr, 24 Stunden, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr.


Den Bericht der Jugendfeuerwehr stellte Christian Derra vor. 4 Damen, davon 3 Neuzugänge und 14 Herren gehören zur Gruppe. Im vergangenen Jahr fanden 22 Übungen statt und es wurde am Wissenstest in Memmelsdorf, an der Bayerische Jugendleistungsprüfung, am Jugendleistungsmarsch in Geisfeld und am Gaudileistungsmarsch in Vorra teilgenommen. Zur Kameradschaft trugen das Zeltlager in Trebersberg, der Stand am Weihnachtsmarkt und der Besuch der ständigen Wache in Bamberg bei. 2015 wird wieder an den Wettbewerben für Jugendgruppen, der Deutschen Spange und mit Übungen am Ferienprogramm teilgenommen. Die Ausbildung zum Truppmann und weitere Fortbildungen stehen auf dem Programm.


Kassier Helmut Ortlauf stellte die Einnahmen und Ausgaben des Vereins gegenüber und konnte einen kleinen Gewinn verzeichnen. Kassenrevisor Bernhard Dorsch bescheinigte eine saubere und ordnungsgemäße Kassenführung.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Gustav Ortlauf ausgezeichnet. Viele Jahre war er in der Feuerwehr tätig und war beim hundertjährigen Bestehen des Vereins als Metzger für das Grillen zuständig.


Das silberne Ehrenkreuz mit Urkunde für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Christian Keller und Andreas Görtler. Als Gruppenführer bei den Aktiven, als Elektriker für Feuerwehrhaus und Auto, als Betreuer der Internetseite und als Mitglied im Verwaltungsrat leistet Christian Keller seinen Dienst. Andreas Görtler unterstützt als Maschinist und Fahrer den aktiven Dienst.
Erster Bürgermeister Rüdiger Gerst würdigte die Beiden und dankte für den Dienst für die Allgemeinheit. Sie sind für die Jugendfeuerwehr Vorbilder und die Gesellschaft ist den Feuerwehrleuten zu Dank verpflichtet. Er dankte der Feuerwehr, die sich durch ihre öffentliche Arbeit, dem Brandschutz und den technischen Hilfeleistungen von den anderen Vereinen unterscheidet. Sie hat ein hohes Niveau bei der Ausbildung und ist durch ihre Solidarität mit den anderen Nachbarwehren sehr geschätzt. Gerst dankte den beiden Kommandanten Bernhard Gries und Wolfgang Eichhorn, die ihm auch als Berater in Belangen der Feuerwehr zur Seite stehen. Sehr wichtig ist neben der Ausbildung auch die nötige Ausstattung der Feuerwehrleute, sei es die Ausrüstung oder die Geräte um die sich die Gemeinde stets bemüht. Eine Herausforderung wird die Umstellung auf Digitalfunk und der Bau eines neuen Feuerwehrhauses, wo die Weichen in den letzten Jahren bereits gestellt wurden. Eine Grobplanung liegt bereits vor und es soll eine nachhaltige Lösung für die nächsten Jahrzehnte gefunden werden. Rüdiger Gerst dankte dem Verein, den Aktiven und den Geehrten für ihr Engagement für die Allgemeinheit.


Kreisbrandmeister Andreas Schnapp hob die engen Kontakte zu Kemmern seit dem Hochwasser 2003 und die Verbundenheit der Jugendgruppen aus Ebing und Kemmern heraus. Die Feuerwehr in Kemmern ist eine starke Truppe und man kann stolz auf die starke Jugendgruppe sein. Er dankte den Geehrten für die lange Treue zur Feuerwehr.
 

Mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr schloss 2. Vorstand Volker Pflaum die Jahreshauptversammlung.

 

15.02.2014 Jahreshauptversammlung

 

Zur Jahreshauptversammlung 2014 begrüßte Volker Pflaum neben den beiden Bürgermeistern Rüdiger Gerst und Hans-Dieter Ruß auch die anwesenden Gemeinderätinnen und -räte und die beiden Ehrenmitglieder Karl Dinkel und Georg Wagner. Mit einem Totengedenken erinnerte man an den im letzten Jahr verstorbenen Josef Eichhorn, der viele Jahre als aktiver Feuerwehrmann seinen Dienst leistete. Schriftführer Hans-Dieter Ruß verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung, bevor der erste Vorstand Max Eichhorn seinen Rechenschaftsbericht ablegte. Die Anzahl der Mitglieder stieg auf 166. Vier Verwaltungsrat-sitzungen wurden abgehalten. Neben dem Florianstag, dem Brandschutztag und dem Kameradschaftsabend nahm die Feuerwehr auch an den zahlreichen Veranstaltungen in Kemmern teil. Für das Jahr 2014 sind die traditionellen Feste wieder fest eingeplant. Sein besonderer Dank gilt der Gemeinde mit dem ersten Bürgermeister Rüdiger Gerst für die finanzielle Unterstützung.

Erster Kommandant Bernhard Gries blickte für den aktiven Dienst auf ein turbulentes, spannendes und entscheidungsträchtiges Jahr zurück. Im Mittelpunkt stand die Wahl der Kommandanten, wo sich nach langem Ringen die beiden amtierenden Kommandanten Bernhard Gries und Wolfgang Eichhorn nach 18 Jahren wieder zur Wahl stellten. Er verwies auf den Zustand des alten Feuerwehrhauses, das große Sicherheitsmängel aufweist. Vor allem die beengten Platzverhältnisse, die Rutschgefahr und das undichte Dach machen der FW zu schaffen. Deshalb entschloss sich der Gemeinderat für einen Neubau des FW-Hauses. Gravierende Mängel wurden aus Sicherheitsgründen Zug um Zug beseitigt. So wurde im Herbst das Dach mit seinen maroden Nagelbindern erneuert. Die Mannschaftstärke  der Feuerwehr liegt bei 50 Männer und Frauen, davon sind 15 Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr. Aus Altersgründen wurden Donald Felkl und Eduard Guzik aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Martin Brady wurde von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen. 35 Einsätze waren 2013 zu verzeichnen, bei denen 176 Personen tätig waren. Dabei nehmen die technischen Hilfeleistungen immer mehr zu. 23 Übungen, ein Truppführerlehrgang und die Defibrillatorschulung  fanden in diesem Zeitraum statt. Bei der Ausrüstung erwähnte er die neuen Helme und das Vetter-Sprungkissen die angeschafft wurden. An dem erweiterten Probebetrieb zur Einführung des Digitalfunks  beteiligt sich die FW und hat mit der Bestellung der neuen Endgeräte, den der Gemeinderat beschloss den ersten Schritt unternommen. Er schloss seinen Bericht mit der Ausschau auf die Übungen und Veranstaltungen im kommenden Jahr. Unter dem Motto „Ehrenamt ist Ehrensache“ setzen sich die 320 000 Feuerwehrleute in Bayern für Brandlöschung, technische Hilfeleistung und Bergung von Unfallopfern ein.

Jugendwart Christian Derra konnte über 25 Übungen, der Jugendflamme Teil 1 und 2, dem Jugend- und dem Gaudileistungsmarsch seiner 15 Jugendlichen berichten. Für den geselligen Rahmen und zur Stärkung der Kameradschaft sorgten das Zeltlager, das Fußball Turnier und das Jahresabschlusskegeln. Auch beim Brandschutztag und dem Kuckuckslauf wurde die Jugendfeuerwehr mit eingebunden. Für 2014 ist die Beteiligung an den verschiedenen überörtlichen Prüfungen wieder fest eingeplant.

Kassenwart Helmut Ortlauf konnte trotz einiger Anschaffungen auf einen kleinen Gewinn zurückblicken. Bernhard Dorsch bescheinigte die korrekte Kassenführung.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Wolfgang Amtmann, Pankraz Kraus und Engelbert Ortlauf ausgezeichnet, die über viele Jahre aktiven Dienst leisteten. Auf 70 Jahre Mitgliedschaft kann Franz Endres zurückblicken, der sich stets für den Verein einsetzte.

Rüdiger Gerst hob in seinem Grußwort die fundierte Ausbildung durch die beständigen Übungen heraus. Es sei ein sehr ereignisreiches Jahr gewesen. Er dankte den beiden Kommandanten, dass sie sich wieder für 6 Jahre wählen ließen. Der Neubau eines neuen Feuerwehrhauses sei notwendig geworden, da die Räumlichkeiten für eine zeitgemäße Ausbildung nicht vorhanden sind. Es war auch ein einstimmiger Beschluss des Gemeinderates für den Neubau. Es laufen die Vorbereitungen zur Planung, sodass 2017 mit der Fertigstellung gerechnet werden kann. Die Gemeinde steht stets in Kontakt mit den Kommandanten um für die Feuerwehr das Beste zu erreichen. So ist die Teilnahme am Probetrieb des Digitalfunks mit der Anschaffung der Geräte eine Selbstverständlichkeit für den Gemeinderat. Der Dank des ersten Bürgermeisters Rüdiger Gerst galt den Führungskräften, allen Mitgliedern des Verwaltungsrates und den Jubilaren, die für 60 und 70 Jahre geehrt wurden.

Ehrenkommandant Karl Dinkel betonte, dass er stolz auf die starke Jugendgruppe ist und er dankte allen Verantwortlichen, die sich für die Ausbildung einsetzen. Die Feuerwehr muss Tag und Nacht einsatzbereit sein und einer muss sich auf den Anderen verlassen können. Erst denken - dann arbeiten, so ist sichergestellt, das möglichst nichts passiert und das wieder alle schadenfrei nachhause kommen.

Foto H-D Ruß

 23.02.2013 Jahreshauptversammlung

 

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen begrüßte der 2. Vorstand Volker Pflaum alle aktiven und passiven Mitgliedern, ersten und zweiten Bürgermeister Rüdiger Gerst und Hans-Dieter Ruß und den Kreisbrandmeister Florian Kügler.

Erster Vorstand Max Eichhorn legte seinen Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres ab und blickte auf die letzten 6 Jahre seiner Amtszeit zurück. Im Verein sind derzeit 164 Mitglieder. Der Höhepunkt des letzten Jahres war die Weihe des neuen Staffellöschfahrzeug STLF 10/6. Der Verein übergab dabei als Geschenk zum neuen Auto einen Wasserrettungsanzug im Wert von 1500.-- €. Die Veranstaltung am Brandschutztag und der Kameradschaftsabend wurden sehr gut angenommen. Für die tatkräftige Unterstützung bedankte sich Max Eichhorn besonders bei der Jugendfeuerwehr. Für ihren Einsatz wurde an den Jugendleiter Christian Derra ein Betrag von 150.-- € übergeben.

Für die Aktiven legte der 1. Kommandanten Bernhard Gries seinen Jahresbericht mit einer Powerpoint - Präsentation vor. 52 Feuerwehrleute, davon 14 Jugendliche, gehören der FW Kemmern an. Zu 14 Einsätzen wurden die Kemmerner mit zusammen 121 FW-Dienstleistende eingesetzt. Dazu kommen freiwilligen Leistungen, wie Absperrungen bei Veranstaltungen. 27 Übungen und Unterrichte wurden abgehalten wie z.B. die Grundschulung am Defibrillator. Bei Übungen am Baggersees und Main konnte der neue Wasserrettungsanzug getestet werden. In der Firma Michelin wurde eine praxisnahe Übung mit Feuerlöschern durchgeführt. Neu war im vergangenen Jahr die THL Leistungsprüfung, die absolviert werden konnte. Bernhard Gries berichtete über die Neuwahlen des Kreisbrandinspektors Land2 Thomas Renner und des Kreisbrandmeisters Land2/2 Florian Kügler, beide aus Hallstadt. Ein weiteres Thema war die Internetpräsentation der Feuerwehr. Über www.feuerwehr-kemmern.de gibt es immer aktuelle Berichte und Informationen. Als Ausblick auf das Jahr 2013 wies er besonders auf die Kommandantenwahl am Freitag, 22. März um 19.00 Uhr hin.

Über 25 Übungen, einem Erste-Hilfe-Kurs und einer Truppmann-1 –Ausbildung konnte der Jugendwart Christian Derra berichten. Mit den Neuzugängen von Christian Lückemeier und Martin Lindemann zählt die Jugendfeuerwehr 14 Jugendliche. Zu den Aktivitäten 2012 zählten neben der Jugendflamme Teil 1, dem Jugendleistungsmarsch, einem Gaudileistungsmarsch auch ein Zeltlager. Für 2013 sind ebenfalls wieder viele Events, wie das Fussballturnier in Stegaurach oder die Jugendflamme Teil 2 auf dem Programm. Über www.jugendfeuerwehr-kemmern.de erhält man Infomaterial, Kontaktdaten und Übungspläne.

Kassier Richard Fuchs stellte in seinem Rechenschaftsbericht die Ein- und Ausgaben 2012 gegenüber. Er konnte für die letzten Jahre über eine positive Entwicklung des Vereins berichten.

Adam Schütz, der zusammen mit Bernhard Dorsch die Kasse prüfte, bescheinigte eine saubere und ordnungsgemäße Kassenführung, die zu keinen Beanstandungen Anlass gibt und empfahl der Versammlung die Vorstandschaft zu entlasten.

Für die Neuwahl waren 51 Mitglieder zur Stimmabgabe berechtigt. Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Max Eichhorn, 2. Vorsitzender Volker Pflaum, Schriftführer Hans-Dieter Ruß wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neuer Kassier wurde Helmut Ortlauf, da Richard Fuchs nicht mehr für das Amt kandidierte. Kassenprüfer wurden Bernhard Dorsch und Richard Fuchs. Vertrauensleute Thomas Fuchs und Marcel Hirschlein.

Max Eichhorn und erster Bürgermeister Rüdiger Gerst übernahmen die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Heinz Neumann, lange Jahre aktiv und von 1968-1972 Zweiter Kommandant erhielt für 50 Jahre die Goldene Ehrennadel und eine Urkunde des Vereins. Für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielten Leonhard Bauer (1963-73 Schriftführer und von 1972-83 Zweiter Kommandant), sowie Alfons Keller (1968-80 Vertrauensmann) ein Weinpräsent. Auf 70 Jahre Mitgliedschaft können Andreas Eichhorn und Ehrenmitglied, Ehrenkommandant und Ehrenvorstand Karl Dinkel, der einige Jahrzehnte die Geschicke der Feuerwehr in Kemmern prägte zurückblicken. Mit Gutscheinen wurde die Treue zum Verein belohnt.

Es folgte das Grußwort von Florian Kügler aus Hallstadt. Er stellte sich als neuer Kreisbrandmeister vor.

Erster Bürgermeister Rüdiger Gerst dankte im Namen der Gemeinde allen Führungskräften und Feuerwehrleuten für ihre Tätigkeit. Nicht nur der Verein, sondern besonders die Aktiven erfüllen einen öffentlichen Auftrag mit dem Brand- und Katastrophenschutz und den Techn. Hilfeleistungen. Die Ausbildung liegt auf einem hohen Niveau. Der Höhepunkt des letzten Jahres war die Übergabe des neuen Staffellöschfahrzeug STLF 10/6. Es ist ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Schlagkraft der FW. Mit 14 Jugendlichen steht die Jugendfeuerwehr hervorragend da. Rüdiger Gerst dankte besonders dem Kassier Richard Fuchs, der nach 30 Jahren Kassier und 10 Jahren Schriftführer nicht mehr für das Amt kandidierte. Er ist ein Vorbild in der Vereinsarbeit. Ein großes Dankeschön galt den Geehrten, welche durch ihre Jahrzehntelange Arbeit im Verein zu Vorbildern in unserer Gesellschaft geworden sind. Ohne solche tragende Kräfte ist ein Vereinsleben nicht vorstellbar.

 



 

 

 

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